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Musikfest 2017 - Vorwort

Flyer MF2017 front

 

Monterey statt Woodstock

 

Mit seinen 38 Jahren auf dem Buckel scheint ein Festival schon in die Jahre gekommen zu sein, die häufigste Diagnose in diesem Fall sind Verschleißerscheinungen, programmatische Verirrungen, finanztechnische Probleme, Besucherrückgang und Motivationsdefizite des Veran­stalters.

 

 

 

 

 

Interessanterweise scheinen in Waidhofen standhafte Eckpfeiler vor­ handen zu sein, welche die oben genannten Punkte als eher marginale Probleme erscheinen lassen.

 

Die fundierten Säulen dafür sind ein wunderschönes Festivalgelände mit inkludiertem Campingplatz und dem angrenzenden Thayafluss. Relaxen und die Seele baumeln lassen, waren bereits Slogans in den Anfängen des Festivals und gelten unverändert auch heute noch. Die beiden Musikbühnen, eine davon ein altes, umfunktioniertes Strand­ bad­g ebäude aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts, die andere, eine kleine, aber feine Bühne direkt am Fluss, bieten ein zeitlich wie musikalisch hervorragend abgestimmtes Musikprogramm.

 

Das Verpflegungsangebot an den zahlreichen Ständen reicht von den berühmten Holzkohlen-Grillhendln über die Waldviertler Forelle bis zur vegetarischen Kost.

 

Der wichtigste Faktor für ein Festival ist jedoch das Publikum. Die Be­sucher, die nach Waidhofen pilgern, gehören zu den entspanntesten überhaupt. Es ist eine mannigfaltige Zuhörerschaft: Familien, Studen­ ten, Banker, Beamte, Arbeiter, Freaks, Weltreisende und natürlich Musik­ genuss­menschen. Das Wort Woodstock fällt in diesem Zusam­men­hang sehr häufig, immer wieder werden Vergleiche mit diesem legendären Festival herangezogen. Noch besser wäre vielleicht der Vergleich mit dem fast am selben Wochenende genau vor 50 (!) Jahren stattgefunde­ nen, ersten großen Pop-Festival der Geschichte, dem Monterey Pop Festival 1967. Das damals ebenfalls sehr bunte Publikum saugte das gerade entstandene Flower-Power Ambiente als etwas wirklich Neues auf. Interessiert genoss man 3 Tage lang ein entspanntes Spektakel: nämlich ein Pro­gramm mit großteils neuen, noch unbekannten Bands, vermischt mit bereits etablierten Künstlern – ohne Verkehrsstau, ohne Massenandrang, ohne Anrainerprobleme – und auch sogar ohne Regen. Mit all diesen Punkten, ausgenommen des letzten (tja, wir sind im Waldviertel) kann Waidhofen im Miniformat aufwarten.

 

Und der ganze Arbeitsaufwand, um den Besuchern eine entspannte Atmo­sphäre zu bieten, wird von über 300 freiwilligen Mitarbeitern bewältigt.

 

Das Folk-Club Team und der Verein Salon Ditta wünschen vier tolle Tage in Waidhofen an der Thaya.

 

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