Vorverkauf

Kartenvorverkauf für Veranstaltungen im IGEL gibt es in allen Geschäftsstellen der Sparkassen und Erste Bank.

Suche

THE GEORGIE FAME FAMILY TRIO (UK)

„The Ballad Of Bonnie And Clyde“

Georgie Fame 02 Foto Herbert Hoepfl webWer 2012 am Musikfest in Waidhofen dabei war, konnte den Premiere-Auftritt von einem der ganz Großen der 60er Jahre miterleben: Georgie Fame ist (ausgenommen die Stones und The Who) einer der letzten noch immer hochaktiven Musiker, die von sich behaupten können, die Beatles von Platz 1 der UK-Charts verdrängt zu haben.

 

 

 

1968 hatte er mit dem Schlager „The Ballad Of Bonnie And Clyde“ einen internationalen Sensationserfolg, die Single kam auf Platz 1 der UK-Charts und verdrängte die 7 Wochen lang auf Platz 1 stehende Beatles-Nummer „Hello Goodbye“. Davor landete er bereits 1964 mit den Nr. 1 Hit „Yeh, Yeh“ und 1966 mit „Get Away“ einen weltweiten Erfolg.

 

Georgie Fame wurde am 26. Juni 1943 unter dem bürgerlichen Namen Clive Powell in Leigh nahe Manchester geboren. Mit der Skifflegroup The Dominos begann der fünfzehnjährige Textilarbeiter seine Gesangskarriere, die ihn 1960 zu den Londoner Blue Flames führte. Binnen kurzem übernahm er die Gruppe und trimmte sie im renommierten Londoner Flamingo Club auf Rhythm & Blues. Der Stil war, laut Fame, „Jazz Rock in der Art von Blood, Sweat & Tears, aber vier Jahre früher und mit mehr Soul“. 1966 wählte ihn der „Melody Maker“ zum führenden britischen Bluesmusiker, zum Top-Jazzsänger und zum zweitbesten Jazz-Organisten der Welt.

 

Georgie Fame 01 web1971 bis 1973 bildete Fame mit Alan Price (Ex-Animals) das Duo Fame & Price. Sie hatten einen Bubble-Gum-Hit mit „Rosetta“, der im Juni 1971 die europäischen Top Ten erklomm – und in Österreich sogar Nr. 1 war.
1990 erhielt er die Möglichkeit, als Star-Keyboarder, zweiter Headliner und Gesangspartner in der Band von Van Morrison zu gastieren, auf dessen Album „Avalon Sunset“ er zu hören war. 1995 stellte ihn Morrison auf der LP „How Long Has This Been Going On“ abermals besonders heraus. Umgekehrt gab Morrison eine Gastrolle auf Fames vielbeachteter Platte „Cool Cat Blues“ (1991) mit Richard Tee (p), Will Lee (bg), Bob Malach (sax), Boz Scaggs (voc), Robben Ford (g), Steve Gadd (dr), Ralph MacDonald (perc) sowie – ebenfalls als Gast – Jon Hendricks (voc), ein Mentor von Morrison wie von Fame.

 

Während der zweiten Hälfte der Neunziger und darüber hinaus verbrachte Georgie Fame einen Gutteil seiner Zeit mit den Rhythm Kings des Rolling Stones-Bassisten Bill Wyman und trat periodisch in Ronnie Scott’s Jazzclub in London auf.

 

Vor kurzem ist eine knapp 500seitige Biografie des britischen Ausnahmemusikers erschienen:
Buch-Tipp: Uli Twelker: Georgie Fame - There’s Nothing Else To Do (Gütersloh: Uli Twelker Publishing, 2014; 492 S., in englischer Sprache)

 

Georgie wird im Igel wieder mit seinen beiden Söhnen Tristan und James Powell in Triobesetzung auftreten. Nicht zuletzt durch das Waidhofner Musikfest, das ihn schwer begeisterte, hat Georgie zugesagt, in Zusammenarbeit mit dem Porgy & Bess in Wien extra nach Waidhofen anzureisen.
Es erwartet uns ein musikalisches Potpourri, bestehend aus Hits vergangener Tage und neuen Songs, vom Rhythm & Blues bis hin zu Jazz-Standards. Das Igel wird sich wohl an diesem Abend ein wenig in den Flamingo-Club von London verwandeln.

 

 

 

Besetzung

 

Georgie Fame - Hammond B-3 Orgel, Gesang
Tristan Powell - Gitarre
James Powell - Schlagzeug

 

Eintritt

 

Erwachsene: € 24,–

 

Folk-Club- und Spark7-Mitglieder sowie Jugendliche bis 19 Jahre,
Studenten und Präsenzdiener: € 18,–