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Igel II entsteht

Auszug aus 25 Jahre Folk-Club Waidhofen an der Thaya 1979 - 2004
Herbert Höpfl, damals in seinem 16. Obmann-Jahr erinnert sich:

Nachdem uns die Volksbank, vertreten durch Prokurist Andreas Schuster, noch dazu einige räumliche Verbesserungen versprach, konnten wir die Verhandlungen, denen auch Christoph Dangl beiwohnte, zu einem für alle Parteien sinnvollen Abschluss bringen. Der Vorstand billigte den neu ausgearbeiteten Vertrag. Dem Abrriss des Igel I stand demnach nichts mehr im Wege.

"Der Schreck war uns doch ein wenig ins Gesicht geschrieben, als wir erfuhren, dass das Areal Staudigl an eine Bank verkauft werden sollte. 1997 bis 1999 hatten wir mühsam die ehemaligen Stallungen des Staudigl-Wirtshauses im Hinterhof renoviert. Intensive Bemühungen um die Finanzierung und Subventionerung waren dem Bau vorangegangen. Als die Volksbank an uns herantrat und uns bat, das Igel I aufzugeben und einen Alternativvorschlag anzunehmen, der u. a. die alte Schießstätte als Vereinslokal vorgesehen hätte, war leichter Unmut bei der einberufenen  außersordentlichen Generalversammlung merkbar.

Vertraglich waren wir zu keinem Zugeständnis verpflichtet und traten auch keinem Vorschlag der Bank näher. Vorerst nicht. Der Bau begann, der Aushub erfolgte, das Igel I blieb wie ein einsames "Vogelhäuserl" inmitten der Baugrube stehen. Mit dieser doch ein wenig kuriosen Situation konfrontiert, entschieden Kassier Martin Pany und meine Wenigkeit in einer Nacht- und Nebelaktion, der Volksbank den Vorschlag zu machen, das Igel II in den neuen Bau zu integrieren. Die Volksank war sofort gesprächsbereit, da sie durch eine bauliche Integration des Lokals eine Menge Geld sparen konnte.

In der Zeit zwischen dem Abriss von Igel 1 und der Fertigstellung von Igel 2 fanden wir Obdach für unsere Veranstaltungen im Hollenbacher Dorferneuerungshaus und im Gemeindezentrum von Thaya. Der Wunsch nach Fertigstellung des neuen Igels wurde von Monat zu Monat größer. eine Geduldsprobe war u.a. das zweimalige Aufschieben des Fertigstellungstermins. Das Unbehagen, unseren Mitgliedern und Besuchern nicht wirklich etwas Optimales bieten zu können, war spürbar. Zu guter Letzt konnten wir aber dann doch im März 2001 das Igel mit einem 2-Tages-Event provisorisch eröffnen. Provisorisch deshalb, da das gesamte Areal noch Baustelle war, der Folk-Club jedoch das Privileg erhielt, schon einziehen zu dürfen. Nicht zuletzt war das der Erfolg des permanenten Bemühens von Christoph Dangl.

Aus heutiger Sicht war die Entscheidung ganz sicher richtig. Das Igel 2 ist in einem Areal integriert, aber besitzt trotzdem ein eigenes Flair. Die zusätzlichen Räumlichkeiten, wie eine Küche, ein Garderobenraum für Musiker und ein Stauraum für Equipment, verbesserten die Qualität für Musiker und Besucher. Die zentrale Lage des Igels ist ein weiterer wichtiger Bonuspunkt."

Soweit der Bericht von Herbert "Hörb" Höpfl über diese turbulente Zeit des Vereins.

Ein nochmaliges Hemd-Aufkrempeln und Zupacken blieb uns Gott sei Dank erspart, die Arbeiten wurden zur Gänze von der Voklsbank übernommen. Die Energie aufbringen zu müssen, in so kurzer Zeit wieder ein Lokal zu erbauen, hätte das Aus des Vereins bedeutet.


Keine Anstrengungen physischer Art, jedoch solche bürokratischer Art waren zu meistern. Die Herausforderung nahm Vereinsgründer Stoff Dangl an. In der Fußballersprache würde man sagen, er machte ein großartiges Comeback, nachdem er einige Zeit in der Versenkung verschwunden gewesen war. Die Bauverhandlungen sowie alle Genehmigungen und das rasche Vorantreiben der Arbeiten an der Baustelle waren sein Verdienst. Zusätzlich fand man im Vertreter der Volksbank, Herrn Schuster, einen kompetenten und sehr offenen Verhandler. Die Wellenlänge auf beiden Seiten stimmte und das trug viel zu einem positiven Bauabschluss bei.