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Anything goes – alles geht in Waidhofen.

 

Bereits zum 31. Mal geht das Internationale Musikfest Waidhofen/Thaya, auch kurz „Folkfestl“ genannt, vom 2. bis 4. Juli 2010 im wunderschönen Thayapark über die Bühne.

Auch wenn 31 Jahre ein fast methusalemisches Alter für ein Musikfestival in Österreich bedeuten, hat es nichts an Glanz, Flair und Frische verloren.

 

>>> Fotos

 

Natürlich änderte sich nach mehr als drei Jahrzehnten der Anspruch an ein Musikprogramm, natürlich ändern sich auch die musikalischen Interessen eines Publikums, doch am Stand zu treten, hätte für Waidhofen schon längst das musikalische Abstellgleis und logischerweise auch den damit verbundenen mangelnden Publikumszuspruch bedeutet. Begann man in den 80er-Jahren mit irischer und schottischer Folkmusik, mit ein wenig heimischer Rock- und Jazzmusik, öffnete man sich in den 90er-Jahren für die aufkommende World Music, setzte weiterhin auf guten Blues, Funk & Soul und hantierte auch mit experimentellen Stilen. „Anything goes“, also alles ist erlaubt - frei nach dem bekannten 60er-Jahre-Slogan wird nun Programm gemacht. Die einzige Auflage: ein musikalischer Qualitätsanspruch muss die Grundlage einer Programmierung bilden, und die Musik sollte noch eine „Seele“ besitzen.


Das Waidhofner Festivalpublikum hat Vertrauen in das Programm, es kommt nicht selten vor, dass sich Besucher erst nach dem Eintritt ins Festivalgelände erkundigen, welche Bands überhaupt auftreten. Das ist nicht Desinteresse, sondern Vertrauen. Und genauso oft findet man Besucher, die nach drei Tagen intensivem Musikkonsums das Festival verlassen und meinen, sie hätten zwar vorher keine einzige Band gekannt, sich aber von jedem Künstler eine CD gekauft.

Es wäre aber zu einseitig, in Waidhofen einzig und allein über das Musikprogramm zu berichten, Waidhofen bietet ein derartig tolles Festivalgelände, welches einen Campingplatz und den Thayafluss idyllisch integriert, dass auch abseits der Musik Entspannung, ein gemütliches Zusammensitzen und die Seele baumeln lassen angesagt sind.

Eine alte Holzbadehütte aus den 30er-Jahren fungiert sowohl als Bühne als auch als Zuschauerraum, und eine Kinderinsel bildet Annehmlichkeiten wie eine Hüpfburg, Animationsspiele, Malen, Theaterspielen oder sich einfach austoben für die jüngsten Festivalbesucher.

Es ist nicht ganz aus der Luft gegriffen, wenn Besucher das Flair mit einem Mini-Woodstock vergleichen. Der Veranstalter, der Folk-Club Waidhofen, kann sich mit diesem Kompliment durchaus identifizieren, vielleicht mit der Einschränkung, dass Woodstock hier nicht Pate punkto Musik steht, sondern eher Pate in punkto Spirit. Dieser Spirit ist im Laufe der Zeit weitergegeben worden, denn in Waidhofen kommen bereits die Enkel der ersten Generation gerne zu Besuch. Wer’s nicht glaubt, der kann es dort erleben.

 

Wir freuen uns auf Deinen Besuch am Festival!

Dein Folkclub-Team